Thyssen – Krupp Quartier

Die städtebauliche Grundidee ist eine offene großzügige Gestaltung des Quartiers in Form eines durchgehenden Landschaftsparks.
Die skulpturel wirkenden Großformen der neuen Büro - und Verwaltungsgebäude und des neuen Headquarters sind in den Park längs eines Campus frei eingestellt und formen so fließende Raumbezüge zum geplanten Krupp-Park. Der Hauptzugang der Besucher erfolgt über die Altendorfstraße.
Das Quartier und der Campus werden durch das neue 55 m hohe und 130 m lange Headquarter dominiert. Es hat die Form eines über dem Gelände schwebenden Zeppelins. Diese Großform bildet eine weithin sichtbare einprägsame Landmark.

Headquarter:
Das Headquarter aus einem Netzwerk aus Stahl und Glas gebildet, wird zum Ausdruck der Zukunftsorientierung und der Corporate Identity des Thyssen Krupp Konzerns. Folgende Begriffe oder Assoziationen werden angesprochen:
Transparenz- Weltoffenheit- Dynamik- Fliegen und Gleiten- Stahl- Energieeffizienz- Stromlinie- Weitblick- Technische Innovation.
Der zeppelinartige Baukörper wirkt mit seiner triangulierten Tragstruktur als räumliches Schalentragwerk mit Stahlrohren von 30 cm Durchmesser. Die Lasten werden über die Außenhaut in die sechs Hauptstützen abgeleitet. Drei durchgehende begrünte Atrien gliedern die Rotationsform in ökologische wirksame Pufferzonen. Der ovale Unterbau ist in einen See gestellt und birgt das 3 geschoss- hohe Foyer.

Ort: Essen

Architekten: K+B, Kohlmaier und Bitsch; und MEILENSTEIN, Bernd Dietrich und Martin Ciszewski